Bund Deutscher Heilpraktiker und
Naturheilkundiger e.V.

09. September 2017
9.00 - 16.00 Uhr

Themen:

A) "Das ist Verschleiß - damit müssen Sie leben" - oder doch nicht?
B) "Von Kopf bis Fuß - biologische Schmerztherapie"

Referenten:

A) HP Matthias Mertler, Schwelm
B) HP Bernd Deipenbrock, Schwelm

 

Vortragsbeschreibung:

 

A)

 

„Das ist Verschleiß – damit müssen Sie leben!“  ist wohl der bekannteste Kommentar, wenn wir unsere Patienten zu Voruntersuchungen und vorangegangene Therapien befragen.

 

Schmerzen am Bewegungsapparat und speziell an der Wirbelsäule sind weit verbreitet.

In den naturheilkundlich ausgerichteten Praxen finden sich zunehmend Patienten, die die „Orthopädenphase“ hinter sich haben und andere Diagnose- und vor allen Dingen Therapie-Verfahren wünschen und eine intensivere Betreuung benötigen, als die schulmedizinische Schiene aus verschiedensten Gründen bieten kann.

Gerade bei den chronischen Beschwerden, bei denen Ultraschall, Röntgen und Magnetresonanz- / Kernspin-Tomographie keine relevanten Ergebnisse geliefert haben, steht die Frage im Raum „Was nun?“.

Hier bietet sich für den naturheilkundlichen Praktiker ein weites Feld an komplementären Diagnose- und Therapie-Verfahren an.

 

Nachfolgend sollen insbesondere neuralgische Ausstrahlungsbeschwerden und segmental-bedingte Organfunktionsstörungen und ihre Differentialdiagnostik dargestellt werden.

 

Vortragsinhalte jeweils für LWS, BWS und HWS:

-       Beschwerdebilder, häufige Befunde, Differentialdiagnostik,

-       Therapie-Ziele, Therapie-Optionen

 

 

 

 

Vita:

 

HP Matthias Mertler hat eine naturwissenschaftliche Ausbildung und 12 Jahre Berufserfahrung in einem großen Forschungszentrum (Pharmakologie / Rheologie).

Er arbeitet seit 1988 als Heilpraktiker in eigener Praxis, ist Lehrbeauftragter für Naturheilverfahren und seit 1999 Bundesfachfortbildungsleiter im Freien Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (FVDH).

Seine Therapie-Schwerpunkte sind Konzepte zur WS-und Gelenk-Regeneration, Darmsanierung, Allergie-Therapien, sowie Revitalisierung und Immunmodulation.

 

 

 

B)

 

 

Schmerzen des Bewegungsapparates machen einen großen Teil der Beschwerden aus, die die Patienten in unsere Praxis führen. Der Leidensdruck der Patienten ist häufig genau so groß wie die Erwartungen an uns Therapeuten.

 

Der Schmerz ist ein Schadensmelder, ein biologisches Warnsystem, das wir verstehen müssen, um kausal therapieren zu können. Der chronische Schmerz hat diese Sinnhaftigkeit verloren. Oft sind keine direkten Ursachen mehr zuzuordnen. Die häufigste schulmedizinische Therapie ist eine medikamentöse Schmerztherapie.

 

Ziel der biologischen Schmerztherapie ist es, die Ursache der Schmerzen zu behandeln, und nicht den Schmerz als Symptom zu unterdrücken.

Im Vortrag werden grundsätzliche Gedanken zum Schmerzverständnis aber auch konkrete therapeutische Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis vorgestellt.

 

 

 

Vita:

 

Bernhard Deipenbrock,

Jahrgang 1949,                                                                

Heilpraktiker und Diplom-Pädagoge,

Studium der Pädagogik, Psychologie

und Soziologie an der Universität Münster,

dreijährige Ausbildung zum Heilpraktiker

an der Heilpraktiker-Fachschule in Bochum,

seit 1983 eigene naturheilkundliche Praxis