Bund Deutscher Heilpraktiker und
Naturheilkundiger e.V.

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11.10.2014
09.00 - 16.00 Uhr

Thema:

Ausleitung und Entgiftung

Behandlungstipps aus der naturheilkundlichen Praxis

Referentin:
HP Marianne Semmelies, Horgau

Vortragsbeschreibung:

 

Ausleitungsverfahren sind für die Naturheilpraxis unerlässlich.

Der Patient kommt mit seinen Beschwerden bei einer längst bestehenden Überlastung seiner entgiftenden und ausscheidenden Organe, wie Leber, Nieren, Darm, Lungen und Haut. Meistens hat sich über eine längere Zeit im Zwischenzellraum ein Depot für Stoffwechselschlacken gebildet. Die Zellwände reagieren darauf mit einer Verdickung bis auf das Zehnfache. So ist es nicht verwunderlich, wenn das Zellinnere unterversorgt ist und dies zur Veränderung des Gewebemilieus führt.

Ziel verschiedener Ausleitungsverfahren ist es, den Blut- und Lymphfluss lokal zu verstärken. So werden Stoffwechselendprodukte, Toxine und überflüssige Eiweiße abtransportiert und damit die Versorgung der Zelle (Mikrozirkulation) verbessert.

Das Immunsystem wird über die äußeren ausleitenden Reize sowohl lokal stimuliert, als auch über den Blut- und Lymphweg im gesamten System erreicht. Werden ausleitende Verfahren über die Haut angewandt, können Schmerz- und Entzündungsmediatoren mobilisiert und an die Körperoberfläche abgeleitet werden. Außerdem werden Sie über die Blut- und Lymphwege nach innen drainiert, um eine effektive Schmerzminderung zu erreichen. 

In dem Vortrag erfahren Sie viele Beispiele und Tipps aus der naturheilkundlichen Praxis. Die Ausleitungsverfahren gehören zu einem wichtigen Bestandteil der Naturheilkunde und dienen ihr zur Entgiftung der Körpersäfte.