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18.02.2012
9.00 - 16.00 Uhr
Thema:
Hydroxypathie und Säure- Basenregulation
Referent:
Ronald Fischer
Vortragsbeschreibung:
Hydroxypathie besteht aus vier Wortstämmen:
• Hydrogenium – der Wasserstoff [H]+
• Oxygenium – der Sauerstoff [O]- -
• Hydroxid – [OH]-
• -pathie – krankmachend
Hydroxypathie besteht dem nach aus den krankmachenden Einflu?ssen von Wasserstoff, Sauerstoff und deren Verbindung, dem Hydroxid-Ion. Allerdings können alle Stoffe, die krank machen, auch gleichzeitig heilend sein. Es kommt auf die Dosierung an. In der Naturmedizin gibt es unendlich viele Beispiele dafu?r (z. B. Schlangengifte, Arsen u. a.).
Also: Der richtige, zielgerichtete, wohldosierte Einsatz kann sehr wohl zur Heilung fu?hren.
Ich verstehe somit unter der Hydroxypathie einen Komplex zur Erkennung (Diagnose) von Stoffwechselveränderungenund deren prä-therapeutischen Behandlung durch den zielgerichteten Einsatz von Wasserstoff- und Sauerstoff-Ionen, sowie deren gemeinsamen Verbindungen, zur Regulierung des pHWertes und zur Einstellung des Milieus.
Diagnose deshalb, da durch das individuelle Geschmacksempfinden das Organ bestimmt wird, an dem der Stoffwechsel nicht mehr ganz der gesetzmäßigen Regulation unterliegt).
Prä-Therapie deshalb, weil durch den Einsatz von hydroxypathischen Maßnahmen der Stoffwechsel reguliert wird und somit der eigentlichen Therapie (dabei kommt es nicht auf die eingesetzte Therapieform an) erst die Möglichkeit schafft, erfolgreich zu sein, zum Ziel zu fu?hren, das da heißt:
Zur Gesunderhaltung und Heilung!
Meines Erachtens gehört die Hydroxypathie -vor und begleitend - zu jeder einzusetzenden Therapie.
Hydroxypathie ist ein Meilenstein in der Erkennung von Ursachen und Unterstu?tzung
von allen Therapien auf dem Weg zur Salutogenese!
Hydroxypathie ist im Einsatz unerlässlich, wenn der Therapeut bei seinen Patienten aufgrund der Sanders-Titration feststellt, dass die Grundregulation nach Pischinger eingeschränkt ist.